Als ich angefangen habe zu fotografieren, hätte ich nicht gedacht, dass ich einmal Workshops geben werde. Mittlerweile sind es bereits über 15 Stück. Ich hatte richtig nette Teilnehmer. Die meisten Workshops waren für Einsteiger (Blende, Verschlußzeit und Iso) und das Feedback ist echt großartig. Mit einigen Teilnehmer habe ich sogar immer noch Kontakt. Dazu kamen dann Workshops übers Blitzen, die ich als CO-Referent neben Daniel Schneider und Sam Jost gegeben habe. Mir macht das Spass und es ist immer wieder eine Freude, dann die Fotos der Teilnehmer zu sehen. Teils sind da richtig gute dabei. Hut ab, so schnell haben sich bei mir nicht die guten Fotos eingestellt. Ich habe da, glaube ich, etwas länger gebraucht und meine Entwicklung bekam dann irgendwann einen Schub. An meiner fotografischen Entwicklung arbeite ich immer noch. Da ist noch ganz viel Luft nach oben.

Weil mir die Workshops so viel Spass machen, habe ich mir nun auch ein paar neue Konzepte überlegt. Ich möchte mich schließlich etwas abheben. Die erste Idee "Eye on Hamburg" war relativ schnell ausgebucht und es gibt Teilnehmer auf der Warteliste (Wahnsinn!!). Als zweiten neuen Workshop habe ich einen Portrait Workshop angeboten. Etwas Muffensausen hatte ich schon vor dem Workshop. Der schmale Grad, sich lächerlich zu machen war doch ziemlich groß. Bisher habe ich auch noch kein negatives Feedback bekommen. Das lässt mich doch hoffen, dass ich meine Sache ganz ordentlich gemacht habe. Nun hab ich mir für den Workshop mit "Leo Bloom" auch einen CO-Referenten dazu geholt. Ich fand die Idee, etwas in sehr kleinen Gruppen zu erklären, sehr gut. 2 Models und 2 Trainer auf 8 Personen so lautete mein Kampf gegens Rudelschießen. Was sicherlich etwas verwunderte, war mein striktes Verbot zu fotografieren, während ein Teilnehmer fotografierte. Aber scheint gut gegangen zu sein, ich habe ja bisher keinen Gegenwind bekommen.

Bei meinem ersten Portrait-Workshop lief aber auch nicht alles rund. Mein gebuchtes Workshop Model hatte mich versetzt. Das war für mein Konzept eine mittlere Katastrope. Ich hatte aber Glück, dass Christiane Zeit hatte und kurzerhand eingesprungen ist, somit musste ich das Konzept nicht spontan ändern. Christiane war bereits einmal als Model für ein anderen Workshop bei mir im Studio tätig. Danke nochmals, du hast mich gerettet!

Ich lade mir ins Studio auch Fotografen ein, die ich sehr schätze. Ich habe dadurch natürlich den Vorteil, das eine oder andere für meine eigene Fotografie mitzunehmen. Aber einen Workshop zu organisieren, kann auch stressig werden. Bei dem Workshop mit "Corwin von Kuhwede" hatte ich etwas zu wenig Strom Steckplätze, konnte aber schnell welche organisieren. Aber wie sagt man so schön: "Aus Fehlern wird man klug.".  Am 01.09.2012 gibt es mal wieder ein persönliches Hightlight, denn Antje Kröger gibt bei mir im Studio einen Workshop, den ich organisiere. Sie ist eine begnadete Fotografin mit einer großen Portion Kreativität.

Es passiert gerade sehr viel, daher komme ich kaum zum bloggen. Ich habe hier z.B. noch einige Hochzeiten, die ich euch zeigen darf. Also, auch wenn ich gerade weniger blogge, hoffe ich doch, dass ihr mir als Leser erhalten bleibt und dass ihr meine Entwicklung weiter verfolgt. Ich möchte mich auch nochmal ganz herzlich bei den Leuten bedanken, die mir sehr geholfen haben. Danke für euern Support und fürs korrigieren meiner Workshop Hand Out´s.

Ich zeig euch heute noch zwei Bilder, die ich auf dem Portrait Workshop geschossen habe und das Gruppenbild vom Kurs.

Wenn ich nicht blogge lade ich meine Bilder ab und an in diesen Communitys hoch.

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Meine Workshops findet ihr hier: www.studio-barmbek.de

 

2 Responses to Ich gebe Workshops. Es geht aber nicht immer alles gut.

  1. Sam sagt:

    Fehler ergeben auch gute Geschichten – ich sag nur Salz im Parmesan :)

  2. [...] so gut angenommen wurde, denn der erste Termin war komplett ausgebucht. Ich habe bereits auf meiner persönlichen Seite über den Portrait-Workshop gebloggt und über die kleinen Startschwierigkeiten berichtet. [...]

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